Kreiskonferenz am 4. Juni 2016 in Rexingen

Mehrere Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt wurden bei der Kreiskonferenz für ihr langjähriges Engagement für die AWO geehrt. Für ihre 25jährige Mitgliedschaft wurden Elke Hitzel aus Baiersbronn und Johanna Schott aus Freudenstadt und für ihre 30jährige Mitgliedschaft wurden Antonie Kulawig aus Freudenstadt, sowie Werner Schuler aus Baiersbronn gewürdigt. Leider konnten Sie bei der Konferenz nicht anwesend sein.
Überreicht werden konnten die Urkunden sowie die Ehrennadeln an Dr. Ursula Nagel für sich und ihren Ehemann Prof. Rainer Nagel für ihr 40jähriges Engagement in der AWO. Ebenso 40 Jahre Mitglied in der Arbeiterwohlfahrt ist der Kreisvorsitzende Ulrich Hoffmann, der dafür seine Urkunde, die Ehrennadel und ein Präsent von seinen Stellvertretern Leif Brackelmann und Jochen Renk erhielt.
Danach durfte Ulrich Hoffmann noch eine außergewöhnliche Ehrung vornehmen: Heinz Wunderlich aus Horb-Rexingen feierte in diesem Jahr sein 60jähriges Jubiläum in der Arbeiterwohlfahrt. In einem kurzen Rückblick wurden seine zahlreichen Aufgaben gewürdigt, die er im Laufe seiner AWO-Karriere übernommen hat: vom Schriftführer über Stellvertreter und Vorsitzenden des damaligen AWO Ortsvereins Rexingen, seinen Tätigkeiten im Kreisvorstand der AWO Freudenstadt bis zur Mitwirkung bei der Gründung des Rexinger Seniorenclubs. Dafür erhielt er nicht nur eine Ehrenurkunde, sondern auch das Treueabzeichen der Arbeiterwohlfahrt.
Die letzte Ehrung übernahm der Geschäftsführer des AWO Bezirksverbandes Baden Klaus Dahlmeyer. Er würdigte Ulrich Hoffmann für seinen langjährigen intensiven und umfassenden Einsatz für die AWO. Ulrich Hoffmann, der schon in seiner Zeit in Dettenhausen dort Stellvertreter und Vorsitzender des dortigen Ortsvereins war, engagiert sich inzwischen seit ca. 20 Jahren im AWO Ortsverein Horb, im Kreisverband Freudenstadt, im Bezirksvorstand Baden und als mehrmaliger Delegierter bei AWO Bundeskonferenzen. Für die zahlreichen Aufgaben, die er in dieser Zeit übernommen hat, verlieh ihm Klaus Dahlmeyer die Verdienstmedaille des AWO Bundesverbandes.
In Anbetracht der gerade erfolgten Ehrungen langjähriger Mitglieder in der Arbeiterwohlfahrt beglückwünschte der Landrat Dr. Klaus-Michael Rückert den AWO Kreisverband Freudenstadt zu dieser Kontinuität und den besonderen Leistungen seiner Mitglieder. „In einer Zeit, in der man alles Mögliche anfängt und nichts mehr fertig macht, ist dies ein ganz wichtiges Signal für Verlässlichkeit.“ Er danke dann dem Kreisverband für seine soziale Arbeit, die dazu beiträgt, die Lücken, die der Landkreis in seiner sozialen Arbeit läßt, auszufüllen.
Oberbürgermeister Peter Rosenberger würdigte dann auch die Lebensleistung der für ihre langjährige Tätigkeit geehrten Mitglieder der AWO. Die AWO sei immer da, wenn Aufgaben im sozialpolitischen Bereich anstehen. Ihr neutrales Angebot wird immer gern angenommen. Rosenberger endete: „Die AWO schließt Lücken im sozialen System – machen Sie bitte so weiter!“

Eingliederung des Bereiches um das Mittelzentrum Nagold

Wie so viele andere Vereine und Verbände hatte auch der AWO Kreisverband Calw seit mehreren Jahren versucht, jüngere Mitglieder für seinen Vorstand zu gewinnen. Leider ist ihm das nicht gelungen, so dass sich der noch aktive Vorstand im Jahr 2015 entschlossen hat, den AWO Kreisverband Calw aufzulösen. Im Rahmen dieser Auflösung wurde nach vielen Gesprächen entschieden, dass der Bereich um das Mittelzentrum Nagold, das sich von Simmersfeld und Altensteig über Nagold bis nach Wildberg erstreckt, dem Tätigkeitsbereich des AWO Kreisverbandes Freudenstadt e.V. zugeordnet wird.
Als einziger Ortsverein in diesem Gebiet besteht der AWO Ortsverein Altensteig. Dieser Entscheidung wurde im Vorfeld bereits von der Mitgliederversammlung des AWO Ortsvereins Altensteig, sowie dem Vorstand des Kreisverbandes Freudenstadt zugestimmt.
Die Mitglieder der AWO Kreiskonferenz haben diese Entscheidungen jetzt endgültig umgesetzt und verabschiedet. Der AWO Kreisverband Freudenstadt besteht damit aus den drei Ortsvereinen Altensteig, Horb und Mühlen.
Zusammen mit den persönlichen Mitgliedern im Kreisverband gehören damit jetzt 237 Personen zum AWO Kreisverband Freudenstadt e.V..

Hort am Schulzentrum Pfalzgrafenweiler

Zu Beginn diesen Jahres erreichte uns die Anfrage der Gemeinde Pfalzgrafenweiler, am dortigen Schulzentrum einen Hort mit Ferienbetreuung für 20 bis 25 Kinder der Klassenstufen 1 bis 6 einzurichten. Wir haben gerne zugesagt. In den ersten vorbereitenden Gesprächen haben wir die Rahmenbedingungen für den Hort besprochen. Rektor Lars Waffenschmidt hatte bereits gründliche Vorarbeit geleistet und ein erstes Konzept erstellt. Gemeinsam mit der Schule und der Gemeinde Pfalzgrafenweiler haben wir dann die erste Fachkraft, Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin Simone Rieger, als Leiterin des Hort eingestellt. Dazu kamen dann noch mit Tanja Klink und Benjamin Scheerer zwei Teilzeit-Erzieher dazu. Das Team wird ergänzt durch Sieglinde Oesterle, die als Betreuerin für die Kernzeit von der AWO übernommen wurde. Bereits in den ersten Monaten hatten wir etwa 35 Anmeldungen für die Frühbetreuung und den Hort.
Für das kommende Schuljahr wird daher schon jetzt eine zweite Gruppe geplant. Die „offizielle“ Eröffnung fand mit einem Tag der Offenen Tür am 12.11.2016 statt. Dabei ging Bürgermeister Dieter Bischoff auch auf die Schnelligkeit der Umsetzung vom Beschluss des Gemeinderates Ende Januar 2016 bis zum Beginn der Betreuung im September 2016 ein. Dabei hat die AWO nach der Anfrage im März die Umsetzung des Projekts von der Entwicklung des Konzepts bis zur Personalsuche und dem Start der Betreuung maßgeblich mitgestaltet.
Rektor Lars Waffenschmidt betonte, „Der Hort ist ein Erfolgsmodell“. Den Kindern stehen mehrere großzügige Räume zur Verfügung, so dass sie – neben dem Mittagessen und den Hausaufgaben – reichlich Platz haben für ihre eigenen Interessen, zum Toben, Basteln, Spielen oder einfach auch mal zum Ausruhen.